Projekte

Hier finden Sie eine Auswahl laufender und abgeschlossener Projekte des Blauen Hauses.
Sie bieten vertiefende Einblicke in unsere bildungs- und erinnerungskulturelle Arbeit.
Zu jedem Projekt führen Links zu eigenen Seiten mit Hintergrundinformationen, Ergebnissen und Dokumenten.

Spurensuche Gurs
Brücke für die Zukunft
Günzburger Projekt

Spurensuche Gurs

Die Bundesrepublik Deutschland förderte im Rahmen des Programms "Jugend erinnert" von Januar 2020 bis Dezember 2022 das Projekt des Blauen Hauses für deutsche und polnische Studierende "Breisach/ Oświęcim: Spurensuche und Multiplikatorentraining zum Internierungslager Gurs in Südfrankreich". In dessen  Mittelpunkt stand die Erkundung der Schicksale von Breisacher Juden, die im Oktober 1940 nach Südfrankreich und ab August 1942 von dort über Drancy bei Paris nach Auschwitz deportiert worden sind. Aus Gurs führten nur wenige Lebenswege in die Freiheit. Ihnen ging die Projektgruppe ebenso nach wie denjenigen, an deren Ende der Tod im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau stand.

gefördert von

Brücke für die Zukunft - Pont pour l'avenir

Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) förderte im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht „Europa“ von Frühjahr 2024 bis Ende 2025 das deutsch-französische Projekt „Brücke für die Zukunft / Pont pour l’avenir“ des Blauen Hauses Breisach. Dessen historischer Ausgangsort ist die Breisacher Brücke über den Rhein. Der Titel steht gleichzeitig aber für vielfältige symbolische Brücken.

Junge Menschen in Baden und im Elsass wurden ermutigt, sich mit unterschiedlichen Sichtweisen zu der Vergangenheit und der Gegenwart der Oberrheinregion und ihrer Bewohner:innen auseinanderzusetzen.  Mit Forschung, innovativer Biografiearbeit oder nonverbal mit Tanz. Im Mittelpunkt standen Menschen, die von NS-Unrecht betroffen waren.

Historische Forschung, Biografiearbeit mit Schülerinnen und Schülern beiderseits des Rheins, ein künstlerisches Tanzprojekt mit der Battery Dance Company New York sowie der Ideenwettbewerb „Memorial“ verbanden sich zu einem partizipativen Gesamtkonzept. Die erarbeiteten Biografien, künstlerischen Beiträge und Forschungsergebnisse wurden in Ausstellungen, öffentlichen Veranstaltungen und in der Konzeption einer digitalen Erinnerungsstele sichtbar gemacht.

www.brueckefuerdiezukunft.de

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